|
Die Far Cry 3-Entwickler scheinen lernfähig zu sein: Far Cry 2 war im Prinzip ein exzellentes Spiel mit vielen innovativen Ansätzen für einen Shooter: Eine offene Spielwelt, die zum Erforschen einlädt, ein freies Missionssystem, Freunschaften, die geschlossen werden konnten und die Wahl, sich zwischen zwei unterschiedlichen Fraktionen zu entscheiden, denen ihr zum Sieg verhelfen könnt. In der Praxis trübten allerdings viele kleine und größere Designfehler das Gesamtbild.
Bereits von Feinden gesäuberte Posten wurden wie von Geisterhand wieder mit Verstärkung versorgt, Waffen bekamen viel zu schnell eine Ladehemmung, die Malaria-Anfälle des Helden nervten eher, als dass sie Spannung aufbauten, und die im Vorfeld so angepriesene Entscheidungsfreiheit stellte sich als aufgesetzt und folgenlos heraus. Die Freundschaften, die im Far Cry 3-Vorgänger geschlossen werden konnten, wirkten ebenfalls nur halbgar umgesetzt. Wie sich nun herausstellt, stieß die einhellige Kritik nicht auf taube Ohren.
Dan Hay, der Produzent von Far Cry 3, versprach in einem Interview, dass genau diese Problemfälle entfernt wurden. Damit nicht genug, werden viele positive Aspekte des Vorgängers übernommen: Sich dynamisch ausbreitendes Feuer, einer der Höhepunkte des Shooter-genres an sich, wird es auch in Far Cry 3 geben. Kreative Naturen dürfen sich zudem abermals in einem Level-Editor ausleben, was allerdings schon bekannt war. Dieser soll sogar noch umfangreicher werden, als vorher. Das kingt alles fast zu gut, um wahr zu sein. Ein Kritikpunkt wurde bisher leider noch nicht erwähnt: Die künstliche Intelligenz der Feinde. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Bis zum Erscheinungsmonat November wissen wir hoffentlich mehr.
Quelle:http://www.spieleradar.de
|